18.08.2014 Ehering beim Baden verloren

Vor zwei Tagen rief uns Roland aus Trautmannsdorf an und erkundigte sich, ob es realistisch sei, in einem Badeteich mit schlechter Sicht nach seinem Ehering, den er im Wasser auf unglückliche Weise verloren hat, zu tauchen und den Ring zu bergen.

Nach einer kurzen Besprechung der Begebenheiten und der Verlustumstände machten wir uns am nächsten Tag in der Früh auf den Weg. Da der Badeteich mit ca. 6 Metern Tiefe eine alte Lehmgrube war und zahlreiche metallische Objekte wie Nägel, Schrauben u.ä. zum Vorschein kamen, gestaltete sich die Suche und die Orientierung unter Wasser etwas schwierig.

Dennoch konnten wir den Ring nach einer kurzen Pause und einem erneuten Versuch orten und dem glücklichen Besitzer aushändigen.

16.08.2017 Ehering im Schwimmteich verloren

Am letzten Montag erreichte uns ein Anruf von ViennaDetectors mit der Information,
dass ein Ring bei der Reinigung eines Schwimmteichs verloren gegangen sei und die
Anfrage, ob wir den Teich am Mittwoch absuchen könnten.

An besagtem Tag wurde mit der Suche im Schwimmteich auf ca. 2,5 Meter begonnen 
und der Ring konnte eine halbe Stunde später dem glücklichen Besitzer retourniert werden. Einmal mehr ein einzigartiges Erlebnis und ein toller Ausflug in das schöne Burgenland!

 

12.08.2017 Ehering im Angelibad verloren

Letzte Woche hat uns Michael kontaktiert und den Verlust seines Eherings beim Baden im Angelibad beklagt. Glücklicherweise hat er den Verlust seines Rings bewusst miterlebte als er von seinem Finger rutschte und ins Wasser flog, und konnte die Stelle im brusthohen Wasser ziemlich gut eingrenzen.

Nach Einverständnis seitens der Wiener Bäder und deren freundliche Unterstützung in dieser, für den Betroffenen misslichen Situation, konnte der Ehering nach kurzer Suche 
in der besagten Gegend nahe einer Boje gefunden werden – natürlich zur Freude aller
Beteiligten!

Ringsuche Angelibad

02.08.2017 Ehering im Wasser verloren

Wir wurden von Florian gefragt, ob es möglich sei, seinen Ring aus dem Kahrteich in seichtem Wasser bergen zu können. Nach einem ersten Versuch ohne Tauchausrüstung
konnte der Ring nicht lokalisiert werden und wir beschlossen, die Suche in etwas tieferes Gewässer auszudehnen.

Mit Einverständnis des örtlichen Tauchklubs und der Betreiber begannen wir nach Badeschluss am selben Abend mit der Unterwassersuche. Kurz nach Sonnenuntergang und einsetzender Dunkelheit konnten wir den verlorenen Ehering orten und Florian übergeben.

24.04.2017 Ortung von Sickerschächten im Wienerwald

Letzte Woche erreichte uns aus dem schönen Mauerbach im Wienerwald ein Anruf mit der Bitte, zwei Sickerschächte und eine mögliche Rohrleitung im Garten zu verorten. In einem kurzen Telefonat wurden die Einzelheiten zur Suche besprochen und noch am selben Tag ein Termin für die Ortung vereinbart.

Nach einer kurzen Anreise durch den vom Frühling in hellem Grün geschmückten Wienerwald wurden wir sehr herzlich empfangen und besprachen bei einem Kaffee die genaue Vorgehensweise. Zu unser aller Überraschung entpuppte sich die angebliche Rohrleitung nach kurzem Angraben nun doch als langes Stahlrohr, welches anscheinend beim damaligen Bau verschüttet worden war, und somit bedenkenlos ausgegraben und entfernt werden konnte.

Die anschließende Ortung zweier Sickerschächte gestaltete sich durch Störungen und Interferenzen mit anderen metallischen Objekten etwas anspruchsvoller, konnte aber dennoch erfolgreich abgeschlossen werden. Nach einem herzlichen Gespräch mit vielen Lachern ging es – mit der Gewissheit ein sehr sympathisches Paar kennengelernt zu haben – wieder an die Heimreise.
 

10.04.2017 Ehering bei der Gartenarbeit verloren.

Am 10.04.2017 erreichte uns eine E-Mail von unseren Deutschen Kollegen Kai Scholz (www.etwas-verloren.de), mit der Frage ob wir die Suche eines Eheringes im Bezirk St. Pölten übernehmen möchten.

Natürlich wollten wir und nach dem wir Kontakt mit der Kundin aufgenommen hatten, ging die Suche am nächsten Tag mit 2 Auftragssuchern los.

Bei den abzusuchenden Garten handelte es sich um eine Fläche von 1200 m2, mit starker Verschrottung. Es wurde 4 Stunden jeder m2 abgesucht. Außer alte Münzen, Nägel, Knöpfe und Eisenschrott wurde nichts gefunden. Auch der Komposthaufen wurde komplett zerlegt und abgesucht, der Ring tauchte leider nicht auf.

25.11.2016 Taucheinsatz beim hinteren Gloriette-Teich im Park von Schloss Schönbrunn

Am 24.11.2016 erreichte uns ein besonderer Auftrag. Wir wurden gebeten im hinteren Gloriette – Teich Sesseln, welche Vandalen dort hineingeschmissen hatten, zu bergen.

Insgesamt wurden 49 Sesseln versenkt, 14 Stück hatten die Mitarbeiter bergen können, die restlichen Sessel konnten durch die Tiefe und der Entfernung nicht erreicht werden.

Am 25.11.2016 tauchten wir ab 6 Uhr morgens  im ca. 7 Grad kalten Wasser und konnten nach 1 Stunde 33 weitere Sessel finden und bergen. Die fehlenden 2 Sessel konnten leider nicht gefunden werden.

 

19 – 22.09.2016 Unterwasser-Ausgrabung in Weyregg II am Attersee

Von 19 – 22 September unterstützte ein Taucher von MetallOrtung.at die Archäologische Ausgrabung des Kuratorium Pfahlbauten in Weyregg am Attersee.

Anbei der Bericht:

Unterstützungstauchen mit Unterwasser-Detektor in Weyregg II

Grabungsleiter Henrik Pohl benötigte jemandem, der mit ihm zusammen die Grabungsfläche nach Metallfunden absuchte. Daher wurde das Netzwerk Geschichte Österreich nach einem geübten Taucher gefragt, der Erfahrung im Umgang mit einem Unterwasser-Metalldetektor mitbringt und der Henrik für einige Tage unterstützen könne. Natürlich musste dafür auch das Bundesdenkmalamt sein Okay geben. Dann aber stand der Ausstellung einer Sondergenehmigung nichts mehr im Weg und der Beginn wurde für den 19. September festgelegt.

Nach der Anreise montags zeitig in der Früh wurde ich dem gesamten Team vorgestellt und vom selbigen sehr freundlich empfangen. Anschließend zeigte mir Henrik Pohl (ihm und seinem Team möchte ich übrigens an dieser Stelle ein ausdrückliches Dankeschön und ein großes Lob für ihre Bemühungen rund um diese Grabungskampagne und das kulturelle Erbe im Allgemeinen aussprechen), die verschiedenen Bereiche wie Büro, Konservierungsbereich, Schwemmstation etc.

Da mich die frühe Besiedlung des Attergaus als geschichtsinteressierter Mensch natürlich begeistert und ich mich schon mit Pfahlbauten befasst hatte, war ich sehr erfreut, dass mir Henrik und Praktikant Marco einen genaueren Einblick in die Siedlungsepochen und deren Ausdehnung sowie den Alltag der Menschen zu damaligen Zeiten geben konnten.

Zu Mittag war eine kurze Einschulung mit dem Team im Umgang mit dem Unterwasser-Metalldetektor eingeplant und ich konnte, hoffentlich in kurzer Zeit, die wesentlichsten Eigenschaften und Bedienungselemente erklären. Nach einer Einschulung seitens Henrik und der Unterwasser-ArchäologInnen über das Verhalten und das Prozedere unter Wasser sowie der Planung des Tauchgangs, ging es am Nachmittag mit dem Boot zur Grabungsfläche der Pfahlbau-Siedlung Weyregg II.

Nach ein paar kurzen, erfolgreichen Übungslängen abseits der Grabung, suchten Henrik und ich nacheinander die Grabungsoberfläche, die noch teilweise von Sedimenten und der Seekreide bedeckt war, mit dem Unterwasser-Detektor ab. Aufgrund der vielen Störfaktoren wie metallische Rahmenelemente und Absaugung konnten wir aber nur schwer differenzierte Signale verorten. Dennoch beschlossen wir die Stelle vor dem Tag der offenen Grabung – also nach der Demontage des Rasters und der Entfernung der Absaugung-, die Fläche erneut zu untersuchen.

Bei den weiteren Tauchgängen konnte ich unter Henriks Anweisung ein Gebiet östlich der Grabung abstecken und dort einige metallische Gegenstände orten und markieren. Zu meiner großen Freude entdeckte ich bei der Freilegung eines oberflächlich in der Vegetationsschicht liegenden Anglerbleis ein paar weitere, noch unbekannte Pfahlköpfe, welche von mir durch setzen einer Nadel und dem Anfertigen eines Lageplans verortet wurden. Ein weiteres Anliegen war die Untersuchung der umliegenden und zahlreichen Krater, welche durch die Ankersteine der Bojen verursacht werden, und die über die Zeit große Löcher quer durch alle Schichten reißen. Auch bei einem dieser Krater konnten weitere Überreste möglicher Pfahlbauten entdeckt werden.

Zusammenfassend waren diese vier Tage sehr interessant – ich konnte viel von dem gesamten Team und dieser Zusammenarbeit lernen und freue mich schon auf eine Fortsetzung bei zukünftigen Projekten.

Quelle:http://www.pfahlbauten.at/blog/unterst%C3%BCtzungstauchen-mit-unterwasser-detektor-weyregg-ii

Projekt: http://www.pfahlbauten.at/projekte/zeitensprung

20.08.2016 Platinring im Plattensee versenkt

Am Donnerstag erreichte uns ein E-Mail von Boris, der gerade am Plattensee in unserem Nachbarland Ungarn mit seiner Familie urlaubt. Verzweifelt schilderte er in seiner Nachricht, wie er beim Baden im nahem Uferbereich in unglücklicher Manier seinen Ehering in den See versenkte und auch nach mehrstündiger Suche den Ring
im trüben Wasser nicht finden konnte. Schon am nächsten Tag fuhren wir am Nachmittag von Wien nach Ungarn und kamen nach einer dreistündigen Autofahrt am Balaton an. Nach einer kurzen Besprechung machten wir uns schon auf die Suche und konnten Dank Boris, der relativ genaue Angaben zu den Verlustumständen machte, den Ring schon nach 15 Minuten aus dem lehmigen Seeboden bergen. Glücklich und erleichtert nahm Boris noch im Wasser den Ring entgegen und posierte noch geduldig für ein Foto.

25.07.2016 Ehering von Finger gerutscht

Am 25.07.2016 kontaktierte uns Christian aus dem schönen Hausruckviertel mit der Bitte, ihn bei der Suche nach seinem Ehering zu unterstützen. Beim Spazieren entlang einiger Äcker und einer Wiese streifte er den Ring unabsichtlich von seinem Finger, konnte aber wegen der schlechten Sichtverhältnisse den Ring nicht mehr finden. Auch eine Nachsuche am nächsten Tag wurde nach einigen Stunden ohne Erfolg abgebrochen. Somit machten wir uns mit dem Metalldetektor auf den Weg Richtung Oberösterreich und trafen uns mit Christian in der Nähe des Verlustorts. Nach einem Leitwertabgleich mit dem Gegenstück des verlorenen Ringes begannen wir die Suche im Grünstreifen neben dem Weg. Nach kurzer Zeit konnten wir den Ring bereits orten und fanden ihn wider Erwarten genau zwischen Grasnarbe und dem schottrigen Bankett, verdeckt
von ein paar Grasbüschel. Nachdem wir mit einem Bier auf die erfolgreiche Suche anstießen ging es dann zufrieden und glücklich auf die Heimreise.